Lerntherapeutische Praxis Astrid Wember-Wenzel  Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin® (EÖDL) Systemische Beraterin Lerntherapeutin Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche Was ist es? Zunächst ist der Unterschied zwischen Legasthenie und Lese – Rechtschreibschwäche zu verdeutlichen: Legasthenie Man kann Legasthenie an folgenden Merkmalen erkennen: 1.         Unaufmerksamkeit beim Schreiben und Lesen 2.         Differenzierte Sinneswahrnehmung 3.         Wahrnehmungsfehler : Die Betroffenen machen im Gegensatz zu Rechtschreibfehlern aufgrund ihrer differenten Wahrnehmung immer unterschiedliche Fehler; teils werden im gleichen Text dieselben Wörter unterschiedlich geschrieben. Die Fehlerquote ist sehr abhängig von der Tagesform. Legasthenie ist anlagebedingt.   Legasthenie kann durch Folgendes verstärkt werden:               klinisch-psychiatrische Ursachen          (z.B. Ängste, Aggressionen, Konzentrationsstörungen)          intelligenzabhängige Ursachen          entwicklungsbedingte Ursachen            physiologische / neurologische Ursachen     (z.B. Seh-, Hörvermögen, Sprachstörungen)          ereignisbedingte Ursachen     (z.B. psychosoziales Umfeld, Scheidung, Todesfall, Krankheit) Wenn die eigentliche Legasthenie (Primärlegasthenie) unerkannt und unbehandelt bleibt, kann     durch die Frustration oder andere begleitende Umstände eine Sekundärlegasthenie entstehen. Die dann notwendigen Maßnahmen werden umso umfangreicher und schwieriger. Gegenmaßnahmen:          Training der Aufmerksamkeitsprojektion          Schärfung der Sinneswahrnehmung          Training an den Fehlersymptomen          Interventionen in den Bereichen, die eine Sekundärlegasthenie hervorrufen Mit dem AFS – Computertest liegt ein ausgefeiltes Testverfahren vor, auf deren Grundlage gearbeitet werden kann. Dieses geschieht mit dem Training nach der AFS - Methode